Integrative Realschule plus Mainz-Lerchenberg
Integrative Realschule plusMainz-Lerchenberg 

05er Klassenzimmer: Projektpräsentation "Wenn Sport zur Sucht wird"

Der Lange Lauf in die Abhängigkeit

 

Wenn Sport zur Sucht wird – Experten im Gespräch mit Lerchenberger Schülern

 

Von Oliver Gehrig

 

M Lerchenberg. „Sport ist gesund“, heißt es im Volksmund. Doch zu viel Sport kann auch krank machen. „Wenn Sport zur Sucht wird“, war gestern das Thema des dritten 05er-Klassenzimmers in der Realschule plus auf dem Lerchenberg. Präsident Harald Strutz vom FSV Mainz 05, Vereinsarzt Dr. Stefan Rimoldi und drei Sportler vom Mainzer Ruder-Verein (MRV) stellten sich den Fragen der Lerchenberger Siebtklässler.

 

Die Schüler hatten sich im Unterricht gut vorbereitet und informierten zunächst selbst über Suchtgefahren. Das Streben nach einem perfekten Körper und der Adrenalin-Kick bei Ausdauersport oder bei gefährlichen Sportarten könnten Auslöser für Sportsucht sein. Gefährlich werde es, wenn körperlicher Ehrgeiz zu einer Belastung für Körper und Geist werde und das ganze Leben dem Sport untergeordnet werde. Probleme mit Organen, Muskeln und Bändern sowie Stoffwechsel- oder Hormonstörungen könnten die Folge sein. Die Schüler gingen auch auf weitere Gefahren wie Essstörungen oder Doping ein.

 

„Wenn man ganz nach oben will, muss man an körperliche Grenzen gehen“, bestätigte Robert Sens, der Landestrainer der Ruderer. Wichtig sei daher rechtzeitige Regeneration für Körper und Geist. Der vierfache Ruder-Weltmeister Jonathan Koch vom MRV berichtete, wie er wegen einer Verletzung ein Jahr Pause machte. „Wenn der Körper regelmäßig Schmerzen macht, muss man das anerkennen und auskurieren.“ MRV-Nachwuchsruderin Lea-Kathleen Kühne bestätigte, dass hartes Training aber einfach dazugehört. 20 bis 30 Stunden trainiert sie in der Woche.

 

05-Arzt Rimoldi ergänzte, es sei wichtig, als Mediziner 24 Stunden für die Leistungssportler erreichbar zu sein. „Wir sind für das körperliche und seelische Wohl zuständig.“ 05-Präsident Strutz gab einen Einblick, wie man einen vollen Terminkalender und unterschiedliche Ämter bewältigen kann. Man müsse sich eben „selbst organisieren“.

 

Nach der Diskussion sangen die Schüler das von Musiklehrer Günter Kosanke kreierte neue 05-Lied „Wir sind alle Fans von Mainz 05“. Viele hatten 05-Trikots und -Schals an. Schulleiter Hans-Peter Betz gratulierte Strutz und seinen „Eurofightern“ zum Einzug in die Euro League. Er hofft, dass nicht nur die gute Kooperation mit dem FSV Mainz 05, sondern auch die mit dem MRV weiter ausgebaut wird. „Es ist nicht selbstverständlich, dass sich drei Leistungssportler, ein Präsident und ein Arzt am Dienstagmorgen in ein Klassenzimmer setzen und mit Fragen löchern lassen“, lobte Betz.

 

Mainzer Rhein-Zeitung vom Mittwoch, 11. Mai 2011, Seite 5



33 Jahre Schüleraustausch mit dem Collège Bachelard in Dijon

Unsere Schule hat seit 33 Jahren einen Schüleraustausch mit dem Collège Bachelard in Dijon, der Partnerstadt von Mainz im schönen Burgund.

Damit die Städtepartnerschaften von der Jugend getragen werden, suchte die Realschule Mainz-Lerchenberg damals eine Partnerschule in Dijon. Der Stadtteil Fontaine d’Ouche ähnelt dem Lerchenberg in der Struktur und Architektur der 60er Jahre. Seit dieser Zeit findet regelmäßig einmal im Jahr eine Begegnung von Schülern statt, einmal in Mainz und im darauffolgenden Jahr in Dijon.

 

Am 6. April 2011 fuhren Frau Burger und Frau Grosko-Lampe mit den Schülern unserer Schule mit dem Zug nach Dijon. Wir fuhren von Mainz nach Mannheim, und der ICE kam wegen Gleisarbeiten mit 15 Minuten Verspätung an. Auch die Bemühungen des ICE Führers, uns mit einem Shuttle von Offenburg nach Strassburg zu bringen, um den Anschluss zu erreichen, scheiterten an der Unkenntnis der Taxifahrerin, den Bahnhof zu finden. In Strassburg bemühte ich mich dann um eine neue Verbindung, und wir fuhren mit dem TGV von Strassburg nach Mulhouse und Belfort. Schließlich kamen wir mit 2 Stunden Verspätung gegen 18 Uhr in Dijon am Hauptbahnhof an. 

Alle Austauschpartner waren da und wir wurden sehr herzlich empfangen. Die meisten Schüler hatten mit ihrer/ihrem <corres> schon zuvor Kontakt aufgenommen, via Facebook oder E-mail oder am Telefon.

 

Am Donnerstag trafen wir uns vor 8 Uhr im Collège und besprachen alle Sorgen, Nöte und Besonderheiten, die sich nun mal so ergeben, weil manches etwas anders ist als in Mainz. Danach besuchten wir den Unterricht bis um 12 Uhr und gingen anschließend in die Kantine zum Mittagessen. Um 13 Uhr ging die deutsche Gruppe zu Fuß in die Stadt zum Musée de la Vie et de l’Art de la Bourgogne und erfuhr viel über das Leben im Burgund des letzten Jahrhunderts. Danach erkundeten wir die Stadt. Wir kamen um 18 Uhr in die Schule zurück, wo es für uns und die gastgebenden Familien einen Empfang gab. Die Schulleiterin Madame Thomassin betonte die Wichtigkeit des Austauschs auf dem Weg der Versöhnung und der guten nachbarschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich. Sie ermutigte die Schüler Deutsch bzw. Französisch zu lernen, weil es für die Berufsfindung wichtig ist, neben Englisch noch eine zweite Fremdsprache gut zu sprechen. Sie überreichte uns eine Eule aus Bronze, die jetzt bei uns im Foyer an einem Pfeiler hängt. Die Eule ist in Dijon ein Glücksbringer!

 

Am 8.4. fuhr die deutsche Gruppe in Begleitung unserer Kollegin Michelle Toilhat (Histoire/Géo-Lehrerin) nach Besancon, wo wir die Zitadelle und das darin befindliche Musée de la Résistance besuchten. Wir hatten dort eine Führung auf Deutsch mit einer  Museumspädagogin. Anschließend besuchten die Schüler den Zoo und das Insektarium . Um 18 Uhr kamen wir wieder in Dijon an.

 

Samstag, der 9.4., war das Highlight unseres Aufenthaltes: Die Fahrt nach Paris, um die uns die französischen Schüler glühend beneideten. Wir fuhren um 6.30 Uhr mit dem TGV in der 1. Klasse nach Paris und waren um 8 Uhr am Gare de Lyon. Dieses Privileg verdanken wir Monsieur Royer, dem Vater eines Austauschschülers, der Zugführer im  TGV ist. Merci Monsieur Royer! In Paris haben wir Notre Dame, den Eiffelturm, die Champs Elysées, den Arc de Triomphe, den Louvre mit der Mona Lisa besichtigt und eine Seinefahrt mit dem Schiff, dem Bâteau Mouche gemacht. Müde, aber voller neuer Eindrücke, kamen wir um 22.15 Uhr nach Dijon zurück.

 

Am Sonntag blieben die Schüler in den französischen Familien. Einige trafen sich zum Fußballspielen und zum Bowling.

 

Am Montag, dem 11.4. war Sporttag mit den Franzosen. Der Sportlehrer, der als Schüler im Schüleraustausch an der Anne Frank Realschule war, machte erst Geschicklichkeitsübungen mit uns und dann spielten alle Basketball. Nachmittags erprobten wir die Eulenrallye in Dijon.

 

Am 12.4. fuhren wir mit den französischen Partnern nach Nuits St Georges ins Cassisium und anschließend nach Beaune ins Hospice de Dieu, welches Weltkulturerbe ist. Dieser Ausflug hat unseren Schülern neben Paris am besten gefallen, weil die Gruppe sich gut verstand und zusammen viel Spaß hatte.

 

Am Mittwoch, dem 13.4., war unser Aufenthalt leider schon zu Ende und wir trafen uns um 7.15 Uhr am Bahnhof. Um 8 Uhr fuhren wir ab und kamen um 14.30 Uhr in Mainz-Hauptbahnhof an. Wir freuen uns auf das kommende Jahr, weil uns dann die Freunde aus Dijon hier besuchen.

 

Anne Grosko-Lampe



05er Klassenzimmer - Der Mensch dahinter

 

05-KLASSENZIMMER Regisseur spricht mit Schülern über Filme „Fußball-Gott“

Von Andreas Schröder

Mainz. Warum beten erfolgreiche Fußballspieler vor dem Spiel? Regisseur David Kadel und Mainz 05-Statdionsprecher Klaus Hafner sprachen gestern mit Schülern der Realschule Plus Mainz-Lerchenberg über Kadels Film „Fußball-Gott“ und über Fairplay im Stadion aber auch im täglichen Leben. Möglich gemacht hatte die Veranstaltung das „05er Klassenzimmer“ des Bundesligisten.


Religion sei für in zwar ein wichtiges Thema, habe aber per se nichts mit Fußball zu tun und gehöre auch nicht wirklich ins Stadion, stelle Kadel klar. „Fußball-Gott“ sei für ihn in erster Linie ein Weg gewesen, einen Zugang zum Menschen hinter dem Spieler zu finden. „Der liebe Gott war früher für mich etwas für kleine Kinder und alt Leute“, erinnert er sich. Die Frage, warum sich ein erfolgreicher und Millionen schwerer Fußballspieler an Gott wendet, habe ihn auf der menschlichen Ebene fasziniert.


Es sei wichtig, den Spieler als Mensch und den Fußball als Sport zu betrachten, betont Kadel. Es gebe viele Fans, welche die Identifikation mit dem eigenen Verein übertreiben. „Wenn die ein Spiel verlieren, fressen sie ihre Fahne auf und verbrennen das Trikot. Sie vergessen, dass es nur ein Spiel ist. “In solchen Fällen stimme die Wertigkeit nicht mehr. „Es wird gefährlich, wenn man keinen anderen Sinn mehr im Leben hat“, ist Kadel überzeugt.


Der Stadionsprecher und der Regisseur riefen die Schüler auf, sich ihre Vorbilder sorgfältig ist für mich kein Vorbild“, sagte Hafner. „Jemand, der auf eine Palliativstation einen Strebenden begleitet oder ein Feuerwehrmann, der sein eigenes Leben riskiert- das sind für mich Vorbilder“, betonte er. „Uns geht es um die Vermittlung ethischer Werte“, erklärte Religionslehrerin  Marianne Bier, die Veranstaltung organisiert hatte. Im Mittelpunkt stehe nicht eine bestimmte Konfession, sondern das „praktische Zusammenleben“.

 

(MRZ, 05.04.2011)

Skifreizeit der Klassen 8b und 8c nach Prettau in Südtirol vom 18.03. – 26.03.2011

Endlich, am 18. März, war es so weit: pünktlich um 21.30 Uhr startete unser Bus mit 41 Schülern und 5 Lehrkräften nach Italien.

Die Schüler waren so aufgeregt, dass sie nicht einmal an Schlafen denken konnten und so erreichten wir am frühen Morgen unseren Gasthof in Prettau im Ahrntal, alle waren recht gerädert (incl. Busfahrer).

Nach einem guten Frühstück konnten wir die Zimmer beziehen und dann ging es an die Talstation Klausberg, wo unser Skimaterial bereits gut sortiert auf uns wartete: Skihelm, Schuhe, Skier und Stöcke.

Wir Lehrer freuten uns dann auf einen frühes Zubettgehen und hatten zu diesem Zeitpunkt noch die große Hoffnung, dass auch die Schüler müde genug wären um eine ruhige Nacht zu garantieren, weit gefehlt, es war Party angesagt und so sollte es auch die weiteren sieben Nächte bleiben!

Der nächste Morgen bescherte uns einen azurblauen Himmel, strahlende Sonne, traumhafte Skipisten, die bestens präpariert waren und es weitere sieben Tage beiben sollten!

Aller Anfang war schwer....aber ohne Niederlagen, sprich Stürze, erlernt niemand das Skifahren und siehe da, am 2. Tag konnte eine Anfängergruppe schon den Übungshang, auch Idiotenhügel genannt, verlassen und die anspruchsvolleren Pisten im Skigebiet  erkunden.

Mittags trafen sich alle Gruppen zu einem gemeinsamen, sehr abwechselsreichen und schmackhaften Mittagessen im Bergrestaurant und anschließend waren ein Sonnenbad auf der herrlichen Bergterrasse oder ausgelassenes Toben im Schnee angesagt! Dann ging es für weitere zwei Stunden auf die Piste! Man höre uns staune, bis auf vier Schüler fuhren am Ende unserer Skifreizeit die Anfänger alle Pisten - auch die gefürchteten schwarzen!

Das Abendprogramm verlief mit gemeinsamen Spielen oder anderen besonderen Programmpunkten wie z.B.  einer Modenschau, einem Casino- Abend in entsprechendem Outfit oder einem Singstar-Wettbewerb.

Am Samstag, den 26.03 stiegen dann müde Schüler und noch müdere Lehrer in den Bus und außer einem leisen Schnarchen war während der Rückfahrt kaum etwas zu hören!......und dann konnten wir in Mainz 41 unverletzte, erfolgreiche Skifahrer ihren gespannt wartenden Eltern übergeben.

Meinen ganz besonderen Dank möchte ich an dieser Stelle noch an die begleitenden Lehrer aussprechen, an Frau Burger, die Klassenlehrein der 8b, an ihre Tochter Helen, die uns nicht nur als Skilehrerin begleitete, sondern auch hervorragend für die abendliche Unterhaltung sorgte, an Herrn Roth, der sich ganz besonders liebevoll der schwierigeren Fälle beim Skifahren annahm und nicht zuletzt an Herrn Kohlbacher, der aus seiner Topskigruppe wirklich alles herausholte!

 

Fazit: diese Skiwoche war ein voller Erfolg und hat absolut zur Integration aller unserer Schüler in den Klassenverband beigetragen! Wir hatten 28 muslimische Schüler in unseren zwei Klassen und es war ein absolut positives Miteinander!

 

Im nächsten Jahr vielleicht wieder?

 

Griseldis Henn (Klassenlehrerin 8c)

Arbeitslehre-Technik 7 besucht die Industrie-Lehrwerkstatt (ILW)

 

Am 28.10.2010 und am 03.02.2011 besuchte jeweils eine Technikgruppe der Klassen 7aH und 7bH in Begleitung von Herrn Schwab und Herrn Luft die ILW (Industrie-Lehrwerkstatt) in Mainz-Mombach.

 

Die ILW bildet überbetrieblich Auszubildende verschiedener Metall- und Elektroberufe aus und bietet neben dem Techniktag für Lehrer auch Techniktage für Schülergruppen an.

Betreut werden die Schüler dabei von Auszubildenden der ILW.

 

Bei unserem Besuch stellten die Schüler eine CD-Uhr her. Außerdem gab es einen Rundgang durch die verschiedenen Abteilungen, um den Schülern einen Eindruck von den unterschiedlichen Ausbildungsrichtungen zu vermitteln.

 

Ziel der Veranstaltung war es, bei den Schülern Interesse für technische Berufe zu wecken und ihnen somit für das in der 8. Klasse anstehende Berufspraktikum eine Hilfestellung bei der Vorauswahl des Praktikumsplatzes zu geben.

 

Die Schüler waren mit Spaß bei der Sache und somit werden wir auch zukünftig dieses Angebot der ILW nutzen.

 

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